Ich engagiere mich ehrenamtlich


Das Treffen meiner ehrenamtlichen Gruppe fand erst nicht statt. Fünf Regeln, warum es dennoch mit meinem Ehrenamt klappt.


Eine Stunde Ehrenamt in der Woche genügt

Ich engagiere ich mich im Seniorenheim Herz Jesu in Köln, bei FIAN e.V., im Netzwerk Friedensbildung NRW und in der Kölner Freiwilligen Agentur e.V.. Das ist einiges, aber mehr als eine Stunde pro Woche gebe ich meinen Ehrenämtern nicht. Klagen in der Form, "ohne mich läuft hier gar nichts" stoßen bei mir auf taube Ohren. Im Ehrenamt sollte man/frau lernen, "Nein" zu sagen. Wenn etwas nicht geht, dann geht es nicht.

Sein Schicksal selbst in die Hand nehmen

Ehrenamt gibt Raum für persönliches Kennenlernen, Absprachen und Aktivitäten. Wie sich das persönliche Ehrenamt gestaltet, ob stressig, anstrengend und herausfordernd oder entspannt, selbstentfaltend und befriedigend hängt von jedem persönlich ab. Davon, wie er oder sie sich einbringt. Im Ehrenamt sollte man/frau die Verantwortung nicht an die Gruppe abgeben. Was läuft oder nicht läuft, hängt von Bereitschaft ab, persönliche Verantwortung zu übernehmen.

Vertrauen in die Gruppe gewinnen

In der Gruppe werden Rollen und Kommunikationsverhalten eingeübt und ausprobiert. Ob ich mich willkommen fühle, respektiert und anerkannt, hängt von mir und den anderen ab. In offenen Gruppen werden zum Beispiel "Neue" öfters angesprochen und in die Aktivitäten einbezogen. Geschlossene Gruppen verlangen mehr Engagement von dem Einzelnen, sich der Gruppe anzupassen.

Lernen lernen

Jedes ehrenamtliches Engagement ist anders. Dort werde ich zum Beispiel von dem Oberbürgermeister der Stadt persönlich für mein Engagement ausgezeichnet und hier werde ich schroff abgewiesen und als nichtsahnender Besserwisser beschimpft. Beides läßt einen wachsen. Die schönen Momente im ehrenamtlichen Engagement helfen, auch die weniger schönen Momente als Chance zu erkennen und davon zu lernen.

Ab und zu ein positives Fazit ziehen

Der respektvolle Austausch mit anderen über Gemeinsamkeiten und Unterschiede, ist immer wieder eine Herausforderung und ein ständiges Lernen und Geben und Nehmen. Mittendrin im Gemenge kann man/frau öfters den Überblick verlieren. Dann hilft es, ein persönliches Fazit zu ziehen und sich zu vergegenwärtigen, dass das eigene Engagement dazu beiträgt, Freude am Leben zu haben, aktiv zu sein und solidarisch zu handeln.

Sie wollen mehr über Ehrenamtsmanagement wissen? Kontaktieren Sie uns unter mhaake(at)abece.biz. Weitere Informationen unter:

Franziska Schervier Altenhilfe +++

Kölner Freiwilligen Agentur +++

Kölner Lokalgruppe FIAN e.V. +++

Netzwerk Friedensbildung NRW +++

(24.11.2014)


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